Umweltallianz Hessen

Bündnis für nachhaltige Standortpolitik

Die Umweltallianz - Wer wir sind?

Die Umweltallianz Hessen: Seit der Jahrtausendwende ein starkes Bündnis für nachhaltige Standortpolitik

Die Umweltallianz Hessen ist ein Leuchtturmprojekt der Landesregierung. Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 ist das Bündnis der rund 900 Unternehmen und Kommunen ein bewährtes Netzwerk zur Gestaltung eines umweltgerechten Wirtschaftsstandorts Hessen.

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Ihr Hauptziel ist die Förderung eines ambitionierten Umwelt- und Klimaschutzes in Hessen durch praxisorientierten Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Durch Informationsveranstaltungen zu neuen Umweltgesetzen, Dialogformaten zu aktuellen Herausforderungen und Netzwerken zu Aspekten des betrieblichen Umweltschutzes unterstützt die Umweltallianz das gemeinsame Ziel der Klimaneutralität in Hessen bis 2045.

Ihre Mitglieder

Die Umweltallianz ist eine Dialog- und Kooperationsplattform für die Politik, Wirtschaft und Verwaltung, um gemeinsame umweltpolitische Ziele im Sinne der Klimaneutralität und des Biodiversitätsschutzes in Hessen voranzubringen. Sie bringt mehr als 900 Unternehmen zusammen, die über gesetzliche Verpflichtungen im betrieblichen Umweltschutz hinausgehen. Alle Mitglieder müssen im festen Rhythmus der Geschäftsstelle offenlegen, dass sie die Kriterien zur Teilnahme an der Umweltallianz Hessen erfüllen.

Wie die Rubrik Mitglieder zeigt, reicht das Spektrum von großen internationalen Unternehmen über mittelständische Firmen bis hin zu kleineren Handwerksbetrieben. Als Branchen vertreten sind beispielsweise Unternehmen der Chemie- und Automobilindustrie, Betriebe der Metallindustrie, aber auch Schreinereien, Schornsteinfeger und Weinbaubetriebe. Ebenso nehmen 24 Kommunen in Hessen an der Umweltallianz Hessen teil.

Ihre Partner

Als Vertreter der Mitglieder führen die Partner den Dialog mit der hessischen Landesregierung zu Initiativen und Aktivitäten der Umweltallianz Hessen. Seit der Gründung der Umweltallianz wirken die Spitzenverbänder der hessischen Wirtschaft und zudem seit 2005 die kommunalen Spitzenverbände in Hessen in der Umweltallianz mit. Die Federführung aufseiten der hessischen Landesregierung übernimmt das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt in enger Abstimmung mit dem Hessischen Wirtschaftsministerium und der Hessischen Staatskanzlei. Grundlage der gemeinsamen Partnerschaft ist die Fortschreibung der Rahmenvereinbarung von 2020. Weitere Details zur den Partnern finden Sie auf dieser Seite.

Ihre Gremien und Ansprechpersonen

Der Koordinierungskreis unter Vorsitz des hessischen Umweltministers ist das Entscheidungs- und Kontrollgremium der Umweltallianz Hessen. Es bringt alle Partner auf Leitungsebenen zusammen und setzt die Leitlinien, kontrolliert die laufenden Arbeiten und verabschiedet die Arbeitsschwerpunkte der Umweltallianz Hessen.

Die Gemeinsame Geschäftsstelle ist das operative Gremium der Umweltallianz Hessen. Zusammengesetz aus Vertreterinnen und Vertretern auf Arbeitsebene von allen Partnern ist sie die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen des Bündnisses. Sie entscheidet über Mitgliedsanträge, setzt neue Dialogforen oder Netzwerke ein und bereitet die Sitzungen des Koordinierungskreises vor.

Die Leitung der Geschäftsstelle liegt seit 2020 beim Hessischen Industrie- und Handelskammertag (HIHK). Lisa Schäfer übernimmt diese Leitungsfunktion und ist gemeinsam mit dem Koordinator beim HIHK Markus Vennewald die erste Ansprechperson der Umweltallianz Hessen.

Die Koordinatorinnen und Koordinatoren der Umweltallianz Hessen in den Regierungspräsidien in Hessen unterstützen die Gemeinsame Geschäftsstelle in ihrer Arbeit. In den drei Regierungspräsidien Darmstadt, Gießen und Kassel führen sie den Dialog mit den Mitgliedern, werben neue Unternehmen an und führen auf Ebene der Regierungspräsidien das Format EcoDialog, das die Mitglieder zu Veränderungen in der Umweltgesetzgebung in Dialogseminaren informiert.

Ihre bundesweite Vernetzung

Wie diese Liste zeigt, gibt es in den anderen Bundesländern ebenfalls Bündnise zum betrieblichen Umweltallianz. Ebenfalls kooperiert die Umweltallianz Hessen eng mit der Initiative Nachhaltiges Wirtschaften in Hessen, das als Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften ebenfalls vom hessischen Umweltministerium geführt wird.

Ihre Historie

Im Mai 2000 wurde die freiwillige Vereinbarung zwischen der hessischen Landesregierung und der hessischen Wirtschaft geschlossen. Der Rahmenvertrag wurde im Kloster Eberbach von Ministerpräsident Koch, sowie Spitzenvertretern der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände, der hessischen Industrie- und Handelskammern und des Hessischen Handwerkstages unterzeichnet.

Im Jahr 2005 sind die drei hessischen Kommunalen Spitzenverbände (Hessischer Städtetag, Hessischer Landkreistag und Hessischer Städte- und Gemeindebund) der Umweltallianz Hessen beigetreten. Durch die Einbindung der Städte, Gemeinden und Landkreise entstehen neue Handlungsspielräume.

Anfang des Jahres 2020 vereinbarten die Partner eine Fortschreibung der Rahmenvereinbarung, in der sie sich zum Grundgedanken der Umweltallianz weiterhin bekennen, das Themenspektrum jedoch erweitern.

Erfahren Sie weitere Informationen zu den Meilensteinen der Umweltallianz Hessen.

Fortschreibung der Rahmenvereinbarung als Grundlage des gemeinsamen Dialogs

Am 9. Juni 2020 haben die Partner und die hessische Landesregierung im Rahmen einer Pressekonferenz in Wiesbaden die Fortschreibung der Rahmenvereinbarung der Umweltallianz Hessen unterzeichnet.

Lesen Sie die Rahmenvereinbarung

Teilnahmekriterien für Mitgliedschaft in der Umweltallianz Hessen

Nur Unternehmen, die über gesetzliche Vorgaben im betrieblichen Umweltschutz hinausgehen und ihren Sitz oder Betriebsstandort in Hessen haben, können Mitglied der Umweltallianz Hessen. Durch regelmäßige Vorlage von Zertifikaten und anderen Nachweisen wird ihre Mitgliedschaft kontrolliert.

Lesen Sie den Kriterienkatalog zur Mitgliedschaft

Mitgliederübersicht und Informationen für interessierte Unternehmen

Liste der über 900 Mitglieder

Flyer der Umweltallianz Hessen: Bewährte Partnerschaft - neue Impulse (2023)