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Jahrestreffen des EcoStep-Arbeitskreis: Wein in Geisenheim

 

Alljährlich treffen sich – nach der ProWein – die EcoStep-Wein- und Sektgüter zum Erfahrungs- und Informationsaustausch. Winzer aus dem Rheingau, Franken und von Mosel, Saar und Ruwer und erstmals auch aus Baden erörterten mit der Hochschule Geisenheim, University und dem Katalyse-Institut aktuelle Fragestellungen. Im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens in der Hochschule Geisenheim standen neue Rechtsbestimmungen und geänderte internationale Normen. Neben der theoretischen Information und Aussprache gab es eine praktische Einführung in die Aspekte der Lebensmittelsicherheit bei Back in Box im hochschuleigenen Weingut durch Herrn Dr. Maximilian Freund.

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Hochschule Geisenheim und KATALYSE vereinbaren Kompetenzpartnerschaft EcoStep-Wein

 

Die Hochschule Geisenheim University und das KATALYSE-Institut entwickelten und etablierten gemeinsam mit Winzern aus dem Rheingau im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz EcoStep-Wein.

EcoStep-Wein betrachtet die Betriebsabläufe eines Weingutes und deckt Verbesserungspotentiale im allgemeinen Qualitätsmanagement, der Lebensmittelsicherheit, dem Umwelt- und dem Arbeitsschutz auf. Hierdurch können Zeit und Kosten eingespart werden und der Nachweis hinsichtlich der Einhaltung der aktuellen Rechtsvorschriften erbracht werden. Grundlage der Einführung von EcoStep-Wein sind die international anerkannten ISO-Normen. Damit verfügt die Weinbranche über eine nachhaltige Branchenlösung.

Für die Aktualität des Systems sind das KATALYSE Institut als Systemverantwortlicher für den Wein offiziell benannt worden. Die Hochschule Geisenheim ist seit dem Projektstart im Jahre 2005 engagiert und wird im Rahmen der Kompetenzpartnerschaft diese Aufgabe weiter begleiten.

Andrea Bartelmeß, Leiterin des Düsseldorfer Büros des KATALYSE Instituts erwartet einen großen Nutzen für alle Beteiligten, für die Weinbranche und insbesondere für die beteiligten Winzer, die hierdurch ein wissenschaftlich entwickeltes und in der Praxis als tauglich getestetes System anwenden können.

Für kaum eine andere Branche gibt es vergleichbare „anerkannte Regeln der guten Praxis“ wie in der Weinwirtschaft.

Aktuelles Thema

EcoStep-Wein: Integriertes Qualitätsmanagement für Winzer geht online

Das neue  Portal: www.ecostep-wein.de für interessierte Winzer, Handelsunternehmen und die interessierte Öffentlichkeit ist nun online.

Entstanden ist das integrierte Managementsystem EcoStep für kleine und mittlere Unternehmen auf Initiative der Umweltallianz Hessen im Rahmen eines von der EU geförderten Life-Projektes. Mit der Branchenlösung Weinbau wurde hierbei vor allem  für die Winzer der Region ein umfassendes praxistaugliches System zur Verbesserung der Betriebsabläufe und Produktionsprozesse geschaffen, das alle rechtlichen Aspekte berücksichtigt und darüber hinaus die verschiedenen internationalen Normenanforderungen einbezieht.

Im Mittelpunkt stehen die Lebensmittelsicherheit, der Umweltschutz, der Arbeitsschutz und die allgemeinen Anforderungen an ein Qualitätsmanagement. Seit mehr als 10 Jahren wird das System erfolgreich von Winzern aus allen Weinbauregionen angewandt und bei Bedarf durch die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) extern überprüft und zertifiziert.

Begleitet wird diese Initiative durch einen Arbeitskreis, der sich aus Winzern, der Hochschule Geisenheim University, dem Rheingauer Weinbauverband und dem Katalyse Institut zusammensetzt.

Damit werden sowohl die vielfältigen rechtlichen Anforderungen als auch die Forderungen des Handels nach einer Rückverfolgbarkeit der Produktionsabläufe berücksichtigt und nachgewiesen. Dies dient letztlich auch der Information der Verbraucher bezüglich der Güte der Herstellung der Produkte.

Der neue Webauftritt, entstanden mit Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz  ist Informationsportal und  bietet eine gemeinsame Kommunikations- und Arbeitsplattform für eine nachhaltige Weinwirtschaft.

 

 

Aktuelles Thema

Aktuelle Themen im Umweltbereich

Biologische Vielfalt in Kies- und Sandgruben

 

Umweltministerium schließt am 15. April 2016 Vereinbarung mit dem Industrieverband Steine und Erden e.V. Neustadt/Weinstraße. Ministerin Hinz: „Ehemalige Abbaustätten können wertvollen Lebensraum für schützenswerte Arten darstellen.“

 

„Ob im Boden, im Wasser oder in der Luft: Wir müssen Tiere und Pflanzen schützen und damit den Rückgang der Artenvielfalt in Hessen stoppen. Die heute mit dem Industrieverband Steine und Erden für Hessen und Rheinland-Pfalz geschlossene Vereinbarung ist ein weiteres Puzzleteil für den Erhalt der Biodiversität in Hessen“, sagte Umweltministerin Priska Hinz heute anlässlich der Unterzeichnung der „Rahmenvereinbarung zur Erhaltung und Förderung der biologischen Vielfalt in Abbaustätten“ im Naturschutzzentrum Bensheim. Darin verpflichten sich der Industrieverband Steine und Erde e.V. (VSE) Neustadt/Weinstraße und seine Mitglieder, beim Abbau von Sand, Kies und anderen Rohstoffen dem Natur- und Artenschutz.

„Die wirtschaftliche Nutzung von Flächen und ihren Rohstoffen geht auch einher mit einer Verantwortung gegenüber Flora und Fauna – in der Zeit während und nach dem Rohstoffabbau. Die gemeinsame Vereinbarung bildet einen verlässlichen Rahmen für nachhaltiges Wirtschaften im Einklang mit den Anforderungen des Naturschutzes“, betonte Hinz. „Ich freue mich sehr, dass wir mit dem VSE diesen Vertrag schließen konnten: Er ist ein positives Beispiel dafür, dass ökonomisches Handeln und ökologische Verantwortung sich nicht ausschließen müssen.“

Auf den aktiven und nicht ehemaligen Abbauflächen mineralischer Rohstoffe wie Sand und Kies können wertvolle Lebensräume für bestandsbedrohte Tierarten entstehen. „Sowohl Amphibien wie die Gelbbauchunke, die Kreuzkröte, der Laubfrosch und der Kammmolch als auch Vögel wie der Steinschmätzer, die Uferseeschwalbe oder der Flussregenpfeifer können in einem flachen Kleinstgewässer in einer Abbauwand oder Geröllfläche Nahrung und Brutplätze finden“, sagte Hinz. Die Bestände dieser Arten stabil zu halten oder zu verbessern, wird zukünftig mit der Vereinbarung ein noch stärkeres Gewicht erhalten.

Die Vereinbarung wurde im Rahmen der „Nachhaltigkeitsstrategie Hessen“ und der „Umweltallianz Hessen“ vorbereitet. Die Naturschutzmaßnahmen der Betriebe werden eng mit den zuständigen Naturschutzbehörden gemäß der Flora-Fauna-Habitat(FFH)- sowie der Vogelschutzrichtlinie abgestimmt. Die Rahmenvereinbarung gilt für genehmigte und noch nicht genehmigte Abbauflächen, auch wenn sie in Natura-2000-Gebieten liegen.

VSE e.V. Neustadt/Weinstraße, Fachabteilung Kies und Sand

Der VSE betreut in Hessen und Rheinland-Pfalz 50 Unternehmen der Kies und Sandindustrie mit etwa 350 Beschäftigten. Sie ist sowohl Arbeitgeber- als auch Wirtschaftsverband und betreut ihre Mitglieder in arbeits-, sozial- und tarifrechtlichen Fragen sowie in wirtschaftspolitischen, planungs- und umweltrechtlichen Themen. Hier ist der Verband auch Gesprächspartner für die Politik und Verwaltung. Der VSE ist Mitglied des Bundesverbandes Mineralische Rohstoffe e. V. (MIRO) und der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände  e. V.

 

 

Mitgliedschaft in der Umweltallianz Hessen:

Das Mitgliedsverfahren wurde vereinfacht und besteht aus einer freiwilligen Selbstverpflichtung und einem Fragebogen. Die Dokumente stehen ab sofort als Download-Version zur Verfügung:

 

Weitere Informationen zum Antragsverfahren fiinden Sie hier: Mitgliedsantrag